Aden

Stellungnahme des Vorstands zu den aktuellen Geschehnissen im Jemen

Der Vorstand der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft beobachtet die Ereignisse im Jemen mit größter Sorge. Seit Wochen leidet die Bevölkerung nicht nur unter heftigen Bombardements, in den Städten kommt es zudem ständig zu Kampfhandlungen und bewaffneten Auseinandersetzungen. Zivilpersonen sind und werden Opfer der Konflikte, die die Politik bisher nicht löste. Der nationale Dialog ließ sowohl die Jemeniten als auch die internationale Gemeinschaft auf eine friedliche Lösung der seit langem schwelenden Konflikte hoffen. Viele Gruppierungen und Individuen im Jemen befürworten noch immer den Weg des Friedens und der Kooperation. Alle derartigen Bemühungen werden mit den aktuellen Interventionen und kriegerischen Handlungen zunichte gemacht.

Die Deutsch-Jemenitische Gesellschaft bittet die internationale Gemeinschaft und die Deutsche Bundesregierung, sich mit allen diplomatischen Mitteln für die schnelle Beendigung der Kampfhandlungen einzusetzen. Die Konfliktparteien müssen mit allen friedlichen, völkerrechtlich möglichen Mitteln wieder auf den Weg des Dialogs gebracht werden. Das Wohlergehen des jemenitischen Volkes und die Unversehrtheit jedes Einzelnen muss oberste Priorität haben. Unsere Solidarität und Anteilnahme gilt dem jemenitischen Volk.

Gudrun Orth für den Vorstand der DJG

Unterstützen Sie die Petition des Vorstands der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft e.V.: Stoppt die Gewalt im Jemen, beendet die See- und Luftblockade, keine Waffenlieferungen an Konfliktparteien