Aktuelle Meldungen jeglicher Art
Relevante Informationen und Meldungen jeglicher Art, aber seriös, die uns zugeleitet werden oder wir selbst aus seriösen Quellen erfahren, werden hier im Rahmen des Möglichen zur Verfügung gestellt !
Jemen: "Ein Märchenland"
Pressemitteilung der GTZ
Deutschland feierte das Jubiläum der zwanzigjährigen Wiedervereinigung im vergangenen Jahr, in der Republik Jemen jährt sich dieses Ereignis am 22. Mai dieses Jahres. Hier wie dort fiel nach Jahren der Trennung eine Grenze, die lange Zeit aus einem Land zwei Staaten machte.
Wieder vereint stand der Jemen vor immensen Herausforderungen: extreme Wasserknappheit, hohe Armut, ein sehr schwaches Bildungssystem und ein Bevölkerungswachstum von über drei Prozent hemmen die Entwicklung des Landes enorm. 42 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, 18 Prozent gar in absoluter Armut. Der Jemen will diese Situation in den Griff bekommen, die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH steht dem Land zur Seite: Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeiten GTZ und Jemeniten vor Ort, um die Herausforderungen zu meistern.
Die Wasservorräte des Jemen verschwinden allmählich, das Land verbraucht viel mehr Wasser, als sich regeneriert. Das Projekt zum integrierten Wasserressourcenmanagement, nachhaltiger Wassernutzung auf Gemeindeebene und dem Aufbau gut funktionierender Wasserver- und Abwasserentsorgungsbetriebe reagiert auf diese Bedrohung.
Nur gut gebildete Menschen können die Entwicklung ihres Landes vorantreiben. Um die Analphabetenrate zu senken, arbeitet die GTZ an der Verbesserung der Allgemeinbildung und bezieht die Eltern intensiv mit ein. Mütter- und Väterbeiräte – ähnlich den deutschen Elternbeiräten – sind ein Novum im Jemen. Nach einiger Überzeugungsarbeit sind die freiwilligen Elternräte so gut aufgestellt, dass sie sich aktiv und engagiert an der Schulbildung ihrer Kinder beteiligen.
Kulturell und geschichtlich gleicht der Jemen einem Märchenland. Neben dem „Manhattan der Wüste“ – Shibam – finden sich noch hunderte anderer, uralter Ortschaften. Der Zahn der Zeit geht nicht spurlos an ihnen vorüber. Nach den guten Erfahrungen aus Shibam überträgt die GTZ gemeinsam mit der Gesellschaft zur Erhaltung historischer Städte des Jemen diese auf weitere Orte. Das Motto dabei lautet: Erhalt des historischen Kulturguts bei gleichzeitiger Wirtschaftsentwicklung und Verbesserung der Lebensumstände der Einwohner.
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Hoffen auf Entspannung
Der Vorstand der DJG verfolgt stets mit großer Aufmerksamkeit - und derzeit natürlich mit großer Sorge - die Entwicklungen im Jemen; die DJG steht auch in engem Kontakt zu den Botschaften beider Länder.
Es ist gegenwärtig aber sehr schwer, wirklich "objektiv über die Geschehnisse im Jemen zu unterrichten", wie es unsere Satzung in § 2, Abs. 1 vorschreibt. Vor allem übersteigt es unsere Kapazitäten erheblich, diese Website angesichts der rasanten Entwicklungen im Jemen und der daraus folgenden Flut von Meldungen in den Medien ständig aktuell zu halten. Jede von uns vorgenommene Auswahl solcher Meldungen wäre willkürlich und unvollständig.
Den Besuchern unserer Website empfehlen wir deshalb die vielen Links zu nutzen, die wir hier zusammengestellt haben: "Jemenitische Zeitungen" und "Jemen im Netz".
Wir begrüßen jedoch ausdrücklich alle politischen Aktivitäten, die zu einer Entspannung der derzeit brisanten innenpolitischen und weltpolitischen Situation des Jemen beitragen.
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Yemenia fliegt wieder
Nach kurzer Unterbrechung nimmt Yemenia – Yemen Airways ab 19. Dezember 2009 wieder ihre zwei wöchentlichen Jemen-Verbindungen zwischen Frankfurt und Sana’a auf. Immer dienstags und samstags geht es dann mit Zwischenlandung in Rom auf direktem Weg in das Land an der Südwestspitze der Arabischen Halbinsel.
Informationen und Buchung sind direkt bei Yemenia möglich unter Telefon 069 / 288272 oder yemenia-sales@t-online.de.
Mehr Informationen zu Yemenia und der angeschlossenen Inlands-Fluglinie Felix Airways unter www.yemenia.de auch in deutscher Sprache.
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 Das Fußballteam und die Begleiter im Schloß Burgfarrnbach.
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Jemeniten zu Gast
Fußballer schlugen sich mit Bravour
Lange hatten wir darauf hingearbeitet: Am Dienstag, den 11. August kamen dann im Rahmen einer Begegnungsreise rund 30 Freunde aus dem Jemen als Gäste der DJG nach Deutschland. Kern der Truppe waren die Jugend-Fußballer des Al-Saqr Teams aus Taizz. Sie erwiederten damit eine Fahrt des SC Freiburg in den Jemen. Mit den Fussballern kamen unter anderen den stv. Jugend- und Sportminister Muamar Mutahar Al-Eryani, diverse Jugendverbandsvertreter, Künstler und Unternehmer - wie unser Ehrenmitglied Armin Dirhem.
Erste Station der Tour, die unser Vorsitzender Peter Hellmuth die ganze Zeit über begleitete, war Freiburg - unter anderem war von hier aus eine große Schwarzwald-Rundreise organisiert. Im Programm stand dann ein
Freundschaftsspiel des Al-Saqr Teams gegen die U15 des SC Freiburg im Möslestadion in Freiburg. Es war die erste deutsch-jemenitische Sportbegegnung in Deutschland. Unsere jemenitischen Freunde verließen als Sieger bei einem Endstand von 3 : 0 das Stadion.
Von Freiburg aus fuhren die Gäste nach Franken. Hier hatte Prof. Horst Kopp eine Fahrt in die Fränkische Schweiz vorbereitet. "Deutsche treffen Jemeniten" hieß schließlich eine öffentliche Begegnungsveranstaltung, zu der die DJG zusammen mit dem Verein Arabisches Museum Nürnberg nach Fürth ins Schloß Burgfarrnbach einlud. Hinzu kam viel Polit-Prominenz einschließlich des Staatsministers Günter Gloser. Aus Berlin reiste außerdem der Botschafter der Republik Jemen in Deutschland an.
In Herzogenaurach waren die Besucher Gäste von adidas. Auf dem Programm stand ein weiteres Freundschaftsspiel gegen die adidas-Mitarbeiter-Mannschaft. Wieder gingen unsere jemenitischen Freunde als Sieger vom Spielfeld - beim Endstand von 5 : 3!
Blankes Entsetzen
Mit blankem Entsetzen verfolgt der Vorstand der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft ebenso wie die Führung der Jemenitisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft in Sana'a die Nachrichten über die Ereignisse in der jemenitischen Nordprovinz Sa'ada. Zwei Deutsche und eine Südkoreanerin wurden ermordet aufgefunden, und das Schicksal von sechs weiteren, gleichzeitig Entführten – darunter eine Familie mit drei kleinen Kindern – ist nach wie vor ungewiss. Der Vorstand der DJG hofft mit den Angehörigen, dass die entführten Personen wohlbehalten aufgefunden werden.
Nach der Empfehlung des Auswärtigen Amtes sollten sich Aufenthalte derzeit auf Sana'a, Aden und Taiz beschränken. Auch Mitarbeitern von deutschen Institutionen und Unternehmen wird vom Auswärtigen Amt empfohlen, unverzichtbare Überlandfahrten nur mit ausgearbeitetem Sicherheitskonzept, Begleitung und Schutz vorzunehmen.
Zu beklagen sind pauschale Urteile in vielen Medien. Die Nord-Region um Sa'ada ist seit Jahren für Touristen gesperrt und eine „no-go-area“. Undifferenziert wird aber von Ereignissen „im Jemen“ geschrieben. Der Vorstand der DJG wünscht den Freunden und den Menschen im Jemen - nicht nur jenen, die vom Tourismus abhängig sind - eine möglichst rasche Normalisierung der Lage.
18. 6. 2009
Riesen-Schaden durch Strom-Ausfälle
Vor allem in der Hauptstadt Sana'a wartet die Bevölkerung dringend darauf, dass das vom deutschen Siemens-Konzern mit erbaute neue Kraftwerk in Marib ans Netz gehen kann. Denn die Stromausfälle häufen sich. Nach einer Meldung des Yemen Observer von Mitte Juni 2009 fällt der Strom bis zu fünf Stunden am Tag aus - für die Wirtschaft und die privaten Hauhalte ist das eine Katastrophe.
Nach Angaben der Zeitung ist der Strombedarf im Zeitraum zwischen 1990 und 2007 im Jemen um 490 Megawatt auf 1200 Megawatt gestiegen. Dis Gasturbinen in Marib können bis zu 340 Megawatt Leistung erzeugen. Das Problem verschärft sich dadurch, dass die bestehenden alten Kraftwerksanlagen in der 1980er Jahren errichtet wurden und am Ende ihres "Lebenszyklus" angelangt sind.

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