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Geforscht und geschrieben . . .

. . . wurde schon Einiges über den Jemen, und mehr als in anderen Regionen verbindet sich auch heute noch ein Hauch von Abenteuer mit der Erschließung von Einschätzungen und Fakten über dieses Land. So musste der amerikanische Archäologe Wendell Phillips in den 50er Jahren ziemlich überstürzt flüchten, weil seine Ausgrabungen in Marib den Unwillen der örtlichen Obrigkeit erregt hatten.

Ganz aktuell (im November 2008) erschienen ist ein Buch der beiden Journalisten  Susanne Sporrer und Klaus Heymach, die ihre Redaktion in Berlin gegen ein 300 Jahre altes Turmhaus in der jemenitischen Haupstadt Sana'a austauschten. Ein ganzes Jahr lang nahmen sie sich die Zeit, die ihnen viele Einblicke in das traditionelle Land und das Leben der Menschen eröffnete. Es war viel überraschendes dabei: Dichter schlichten Stammesfehden, eine Feministin kämpft für den ersten Frauenschwimmkurs und der bärtige Nahcbar entpuppt sich als weitgereister Mufti. Mal aus der Sicht der Frau, mal aus der des Mann erzählen die Autoren pointiert und lebendig Geschichten  aus dem orientalischen Alltag - eine persönliche und facettenreiche Begegnung mit dem Jemen (Susanne Sporrer, Klaus Heymach: "Post Box Sanaa. Ein Jahr im Jemen". Verlag Frederking & Thaler 2008, 19,90 Euro)

Die DJG und ihre Mitglieder haben sowohl wissenschaftlich als auch schriftstellerisch viele Beiträge zur Vergrößerung des Wissens und zur Verbreitung von Erkenntnissen geleistet. Mehrere Reiseführer mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber auch der Jemen-Report, die aktuellste Landkarte sowie wissenschaftliche Werke sind Beispiele hierfür. Auf den folgenden Seiten werden Beispiele vorgestellt und weiterführende Hinweise zur existierenden Literatur gegeben.

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Der Al-Maqah Tempel (1974) von Sirwah