. . . ist das Leitmotiv der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ, früher GTZ), die seit 1969 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Jemen durchführt und hier auch ein eigenes Büro unterhält. Der Jemen wurde als eines von weltweit vier Pilotländern im "Aktionsprogramm zur Halbierung extremer Armut bis zum Jahr 2015" der Bundesregierung und Schwerpunktland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit auserkoren.
Nachdem die Aktivitäten der GIZ sich in den ersten Jahrzehnten auf die Bereiche Ländliche Entwicklung, Pflanzenschutz, Berufsbildung, Gesundheit und Regierungsberatung konzentrierte, lag zuletzt der Schwerpunkt auf folgenden Sektoren:
- Wasserver- und Entsorgung sowie Abfallwirtschaft,
- Grundbildung,
- Wirtschaftsreform, wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigungsförderung sowie
- Gesundheit mit Fokus auf reproduktiver Gesundheit.
Darüber hinaus erfuhr die jemenitische Regierung Unterstützung in Fragen der Dezentralisierung, Stärkung der Zivilgesellschaft und Beteiligung der Bevölkerung, Gleichstellung der Geschlechter, "Good Governance" und Konfliktbewältigung.
Nach dem letzten Informationsstand waren im Jemen 22 deutsche und internationale sowie 135 jemenitische Fachkräfte in ca. 20 Projekten tätig. Insgesamt wurden seit 1969 etwa 60 Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 290 Mio. Euro durchgeführt. Einzelheiten zu den durchgeführten Projekten sind auf der Website der GIZ nachzulesen. Auch im Jemen-Report gibt es immer wieder Berichte.
Ein wichtiger Akteur im Jemen ist auch die KfW Entwicklungsbank. Sie ist seit 40 Jahren im Auftrag der Bundesregierung in der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Jemen aktiv und dabei neben dem Wasser vorrangig im Schwerpunkt Bildung tätig. Das Land durchlebt eine Wasserkrise, die es allein kaum meistern kann. Die Probleme wurden erkannt und es wurden Strategien entwickelt, die einen Weg aus der Armut und der drohenden Wasserkrise aufzeigen. In Zusammenarbeit mit der GIZ und der UNESCO investierte die KfW Entwicklungsbank im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit auch in die Abwasserentsorgung der Stadt Zabid und die Erhaltung der historischen Bausubstanz. Details sind auf der " Website der KfW zu finden.











