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Vorbeugen ist besser als . . .

Die medizinische Versorgung im Jemen entspricht nicht deutschem Standard. Benötigte Medikamente müssen in ausreichendem Umfang mitgenommen werden. Eine Auslandskrankenversicherung ist unbedingt anzuraten, die Krankenkassen stellen für den Jemen keine Auslandskrankenscheine aus.

Eine Malaria-Prophylaxe wird empfohlen. Das gilt insbesondere für die Tieflandgebiete an der Küste und für die Insel Sokotra. Bitte informieren Sie sich vor einer Reise bei spezialisierten Ärzten über die aktuelle Kombination der Medikamente zur Prophylaxe.

Cholera und Tollwut sind im Jemen verbreitet. Beugen Sie der Gefahr einer Übertragung von Hepatitis A durch entsprechende Maßnahmen vor. Eine Auffrischung von Tetanus- und Polio-Impfung empfiehlt sich.

Und bitte Vorsicht beim Wasser! Wenn eine ärztliche Behandlung erforderlich wird, empfiehlt sich das "Modern German Hospital" in Sana'a. Hier arbeiten mehrere Ärzte, die in Deutschland ausgebildet wurden und Deutsch sprechen.

Dr. Jürgen Kreusch, Beiratsmitglied der DJG, steht für weitergehende Informationen zur Verfügung (Link Ansprechpartner).