Djg-ev

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft!

Seit März 2015 herrscht im Jemen Krieg, der inzwischen 10.000e zivile Opfer verzeichnet. Dazu brach im Sommer 2017 in weiten Teilen des Landes massiv die Cholera aus und zuletzt die Diphterie. Beides forderte bis heute 1000e Todesopfer.

Bereits im Juli 2015 erklärten die Vereinten Nationen die höchste Nothilfestufe für den Jemen, immer wieder warnt die UN und in aller Deutlichkeit vor der größten Hungersnot, die die Welt seit Jahrzehnten erlebt hat. "Alle zehn Minuten stirbt ein Kind im Jemen " sagt die Exekutivdirektorin der UN Henrietta Fore (06.07.2018). Die Hälfte der Krankenhäuser sind geschlossen, das klinische Personal arbeitet seit über zwei Jahren ohne Gehalt.


Aus humantitären Gründen wird deshalb der Spendenaufruf weiterhin aufrecht erhalten (15.08.2018)

Kennwort "Humanitäre Hilfe Jemen"

Bankverbindung der DJG: Commerzbank Freiburg

IBAN DE02 6804 0007 0140 0878 00, BIC COBADEFFXXX

 

Bilanz Ihrer Hilfe 

Insgesamt waren bis zum Juli 2018 knapp 36.000 € für den Kampf gegen die Cholera bei der DJG eingangen. Hiermit vielen Dank an alle Mitglieder und Nichtmitglieder!

12.000 € wurden an World Relief Deutschland, 10.000 € an die 'Yemen Association for Development' in Sana'a und 5.700 € an Vision Hope International überwiesen. Weiterhin gingen Spenden an den Verein Kinder Jemens in Not e.V. und an die Yemen Friends. Die Gelder wurden unter anderem für Oral Rehydration Solution und Wassertabletten für die Cholerabekämpfung im Jemen (UN-Flüge, die Verteilung der Medikamente und die Wasser- und Sanitärversorgung) eingesetzt.

Über die Verwendung der Mittel haben wir in unserem Newsletter und hier regelmäßig berichtet. Alle Ihre Spendengelder, die bis März eingegangen waren, wurden ausschließlich für die Choleraversorgung und -prävention verwendet. Ab April setzen wir Spendengelder auch für den Erwerb von anderen Hilfsgütern ein.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns bitte über: jemen@djg-ev.de

Hier finden Sie weitere Spendenmöglichkeiten für den Jemen.

 

Hintergrundinfo zum Krieg

Mehr als 43 Prozent der jemenitischen Bevölkerung lebten bereits vor dem Krieg unter der Armutsgrenze, viele Menschen leiden Hunger. Einige internationale Hilfsorganisationen haben sich nach langen Verhandlungen Zugang zum Land verschaffen können, um Hilfsgüter, Medikamente und Lebensmittel in das Land zu bringen. Derzeit verhindert eine erneute Blockade, dass Hilfsgüter ins Land kommen.

Daten zum Jemen-Krieg

www.yemendataproject.org/data

www.criticalthreats.org/briefs/gulf-of-aden-security-review

www.newamerica.org/in-depth/americas-counterterrorism-wars/us-targeted-killing-program-yemen/

www.ecfr.eu/mena/yemen#

www.sanaacenter.org/

Weiterhin sammelt die DJG Analysen von Jemen-Experten und internationalen Organisationen, die die Situation im Jemen schildern. Die wesentliche, in der Satzung verankerte Aufgabe der Gesellschaft ist es, die deutsche Öffentlichkeit objektiv durch Publikationen und Veranstaltungen über die Geschehnisse in der Republik Jemen zu unterrichten. Der jährlich erscheinende Jemen-Report bietet ein breites Spektrum von Themen aus Politik und Wissenschaften, auch aus der internationalen Jemen-Forschung. 2015 organisierte die DJG erstmalig an zwei Standorten (Leipzig, Marburg) das Internationale Jemenitische Film- und Kunstfestival mit aktuellen Kurz- und Dokumentarfilmen sowie Fotografien aus dem Jemen.

Die Deutsch-Jemenitische Gesellschaft e.V. (DJG) ist ein gemeinnütziger Verein, der seit über 45 Jahren die deutsch-jemenitische Freundschaft pflegt. Die Gesellschaft fördert Maßnahmen der Völkerverständigung und der menschlichen Beziehungen zwischen dem Jemen und Deutschland, hat eine lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen Institutionen der Politik und der Zivilgesellschaft und unterstützt den Austausch von Personengruppen, insbesondere von jungen Menschen. Die DJG hat derzeit gut 500 Mitglieder.


Panorama-Ansicht jemenitische Stadt