Das 2. Internationale Jemenitische Film- und Kunstfestival 2016

Jemen ist im Jahr 2016 von einer humanitären Katastrophe und einem nicht enden wollenden Krieg gezeichnet. Die 2011 im Zuge des „Jemenitischen Frühlings“ aufflammende Hoffnung auf eine bessere Zukunft wurde durch den aktuellen kriegerischen Konflikt zunichte gemacht. Jemenitische Künstler und Filmemacher lassen ihre Arbeit auch in Zeiten des Krieges nicht ruhen und verarbeiten die Geschehnisse sowie verschiedene andere gesellschaftliche Themen in ihren Filmen und Bildern.

So ermöglicht das Internationale Jemenitische Film- und Kunstfestival jemenitischen Künstlern ihre Arbeiten einem breiten Publikum in Deutschland zu präsentieren und den Zuschauern, die Gesellschaft und Politik des Jemen näher zu bringen. Das vom Yemen Peace Project initiierte Festival wurde 2016 von der DJG in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk "Re-Konfigurationen" der Philipps-Universität Marburg und der Friedrich-Ebert Stiftung in drei Städte gebracht:

26.-27. April 2016 in Marburg bei Frankfurt (26. April: CNMS, Deutschhausstr. 12 / 27. April: Capitol Marburg, Biegenstraße 8, 35037 Marburg)
28.-29. April 2016 in Leipzig (Cineding Leipzig, Karl-Heine-Straße 83, 04229 Leipzig)
29.-30. April 2016 in Berlin (Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin)

Programm des Festivals 2016: MARBURG, LEIPZIG, BERLIN

Medienecho: derFreitag Kultur

Podiumsgäste:
Filmemacherin Khadija al-Salami, Programmkoordinator des Yemen Peace Projects Will Picard, Filmemacher Abdulrahman Hussein al-Soufi (Afro), Sängerin Methal al-Hammadi, Jemen-Forscherinnen Dr. Gabriele vom Bruck und Kerstin Hünefeld


Marburg


Marburg: A.-L. Amira Augustin, Dr. Gabriele vom Bruck und Will Picard


Marburg: Dr. Gabriele vom Bruck über "Genealogies of violence in northern Yemen: Aborted revolution, struggles for dominance, sectarian fault lines"


Marburg: Igor Johannsen über kulturelle Praktiken in der HipHop-Szene


Marburg: Sängerin Methal al-Hammadi im Gespräch mit Will Picard


Festivalgäste und DJG-Praktikant Lukas Eger in Marburg


Marburg: Studentische Hilfskräfte und die Ausstellung "Stories from Yemen" konzipiert von Marburger Studierenden der Friedens- und Konfliktforschung


Marburg: Podiumsdiskussion mit Abdulrahman al-Soufi, Khadija al-Salami und Will Picard, geleitet von Amira Augustin


Leipzig: Podiumsdiskussion mit Will Picard, Abdulrahman al-Soufi und Methal al-Hammadi, geleitet von Amira Augustin


Leipzig: Festivalgäste


Berlin: im Moviemento (Bild von Ahmed Asery)


Berlin: im Moviemento


Berlin: Podiumsdiskussion mit Kerstin Hünefeld, Will Picard, Methal al-Hammadi und Abdulrahman al-Soufi, geleitet von Mareike Transfeld