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Im Jemen trifft der Besucher auf drei Klimazonen: den feuchtheißen Küstenstreifen (mit den Inseln Sokotra und Kamaran), die trockenheiße Wüste im Osten (Marib, Wadi Hadramaut) und das kühle Hochland. Wenn der Tourist eine Rundreise im Jemen macht, wird er durch alle Klimazonen kommen.

Die heißesten Monate sind überall von Mai bis September, wobei dann an der Küste eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Temperaturen bis zu 45 Grad sind im Osten und an der Küste nicht selten. Die Monate Oktober bis April werden als angenehm empfunden.

Niederschläge sind in den gebirgigen Landesteilen zu erwarten, vor allem in den Monaten März/April bzw. Juli bis September. Es kann dann zu heftigen Regengüssen kommen, die jedoch nur selten länger als eine Stunde anhalten und niemals über Tage gehen.

In den Wintermonaten kann es im Hochgebirge empfindlich kalt werden, bis zu null Grad und hier sowie auch gelegentlich im Sommer sind Hagelschauer nicht selten. Wegen heftiger Luftbewegungen in den Sommermonaten liegt oft eine Dunst- und Staubwolke in der Luft und es kommt zu Sandstürmen.

Die günstigste Reisezeit ergibt sich in den Monaten Oktober und November bzw. März und April. In all diesen Monaten erwartet den Reisenden ein angenehmes, erträgliches Klima, gute Sicht und grüne Landwirtschaft. Wer nicht gerade ein Liebhaber hoher Temperaturen und Luftfeuchtigkeit ist, sollte die Monate Mai bis September für einen Besuch in den Regionen im Osten (Marib, Hadramaut) und der Küste (Aden, Tihama, Sokotra) meiden.