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Hygienische Standards im Jemen entsprechen nicht den deutschen. Krankenhäuser, Ärzte und Apotheken, die eine gute Rundumversorgung garantieren, sind im Jemen kaum zu finden. Zwar gibt es in jeder größeren Stadt relativ schnell erreichbare Krankenhäuser, doch die Versorgung mit hoch qualifiziertem ärztlichem Personal und die Verständigung auf Englisch (oder gar Deutsch) ist nicht garantiert.

Krankheiten wie Malaria, Hepatitis und Bilharziose sind in der jemenitischen Bevölkerung weit verbreitet. Auch gibt es im Jemen Cholera, Typhus und Tollwut. Reisende leiden häufig unter Durchfallerkrankungen, Kreislaufproblemen und Sonnenstich. Essen Sie vor allem nur gekochtes/gebratenes Essen und trinken Sie Wasser aus abgeschlossenen Flaschen. Gegen Durchfall sind die vom Hausarzt empfohlenen Mittel einzupacken (z.B. Imodium).

Impfungen 
geben (teilweise) Schutz. Die folgenden Impfungen werden dringend empfohlen: Hepatitis A- und B-, Polio- und Tetanus-Impfungen. Eine Malaria-Prophylaxe ist anzuraten, besonders bei Reisen in Küstengebiete. Ein guter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden mit Kleidung und Mückenabwehrmitteln verringert das Risiko. Hausärzte bzw. das Tropenmedizinische Institut und die Landesimpfanstalt geben Auskunft und veranlassen die entsprechenden Impfungen. Bitte beachten Sie die Medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes.